Shrimps

Tropische Shrimps - ein heute weit verbreiteter Luxusartikel. Den wirklichen Preis hierfür zahlt nach Informationen der Menschenrechtsorganisation FIAN http://www.fian.de sowie von EarthLink e.V. http://www.earthlink.de die Bevölkerung an den Küsten Asiens, Lateinamerikas und Afrikas.

Informationen zu ausbeuterischer Kinderarbeit im Zusammenhang mit Shrimps siehe die Website von EarthLink e.V.: http://www.earthlink.de

Nach Informationen von FIAN werden große Flächen Mangrovenwald abgeholzt und Menschen vertrieben, um Shrimpszuchtbecken anzulegen und die wachsende Nachfrage nach der rosa Delikatesse zu befriedigen. Mit den Mangroven verschwindet dort ein Ökosystem, das die Existenzgrundlage der Küstenbevölkerung bildet. Verschmutzte Gewässer, vergiftete und versalzene Böden, Erosion und Schwinden der Fisch- und Muschelbestände, von denen die Dorfgemeinschaften der Küste leben, sind nur einige Folgen der intensiven Shrimpszucht. Die betroffene Bevölkerung wird kaum am Gewinn dieser für den Export produzierenden Industrie beteiligt, und verliert darüber hinaus ihre traditionelle Ernährungs- und Existenzgrundlage: Verelendung der Dörfer, Vertreibung und Migration sind das Ergebnis einer wirtschaftlichen Entwicklung, die in den siebziger Jahren als ”Blaue Revolution” gelobt wurde und neue Einkommensquellen schaffen sollte.