Spielzeug

Seit 1999 setzt sich die Aktion fair spielt - das sind das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), das Nürnberger Bündnis Fair Toys und die Werkstatt Ökonomie - für faire Arbeitsbedingungen bei den asiatischen Zulieferbetrieben deutscher Spielzeugfirmen ein. Überlange Arbeitszeiten, unzureichender Arbeits- und Gesundheitsschutz, Löhne unter dem gesetzlichen Mindestlohn, menschenunwürdige Wohnheime, keine Sozialversicherung, fehlender Kündigungsschutz und keine Arbeitnehmervertretung - all das ist nach wie vor verbreitet, nicht nur in den Spielzeugfabriken, aber eben auch dort.

Weitere Infos zum Thema siehe: http://www.fair-spielt.de Website der Aktion fair spielt mit Hintergrundinformationen über die Situation der ArbeiterInnen in den asiatischen Spielzeugfabriken und über den Verhaltenskodex des Weltverbandes der Spielzeugindustrie (ICTI), mit Angaben über die deutschen Spielzeughersteller und Informationen darüber, was sie tun, um menschenwürdige Arbeitsbedingungen bei ihren Lieferanten zu gewährleisten.